Ein Track Record ist mehr als eine ansteigende Kurve: Drawdown, Trefferquote, Gewinnfaktor und Haltedauer zeigen unterschiedliche Seiten eines Handelssystems. So lassen sich auch die Angaben zum Rosenthal Trading Bot sachlich prüfen.
Vier Kennzahlen können einen Track Record völlig unterschiedlich aussehen lassen: Eine hohe Trefferquote wirkt beruhigend, ein tiefer Drawdown dagegen warnend. Dieses Lernstück zeigt technikinteressierten Einsteigern, wie ein Trading-Bot anhand von Drawdown, Gewinnfaktor, Dauer und weiteren Angaben eingeordnet werden kann. Entscheidend ist nicht eine einzelne Zahl, sondern das Zusammenspiel von Regelwerk, Risiko, Kosten und Beobachtungszeit.Der Zeitraum entscheidet mitEin Track Record ist eine dokumentierte Abfolge von Trades und Ergebnissen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Die Dauer darf dabei nicht mit der Haltedauer einer einzelnen Position verwechselt werden: Der Zeitraum beschreibt, wie lange das System insgesamt beobachtet wurde, die Haltedauer, wie lange ein Trade vom Einstieg bis zum Ausstieg lief. Zusätzlich gehören die Zahl der Trades, die Handelszeiten und die Frage dazu, ob es sich um Backtest, Demokonto oder Echtgeld handelt.Ein kurzer Ausschnitt kann zufällig günstig oder ungünstig ausfallen. Ein Backtest zeigt, wie Regeln auf historische Daten reagiert hätten, enthält aber Annahmen zu Ausführung, Kosten und verfügbaren Informationen. Ein Echtgeld-Track-Record dokumentiert dagegen tatsächlich ausgeführte Positionen, bleibt aber ebenfalls eine Beobachtung der Vergangenheit. CFDs, Futures, Forex und Kryptowerte sind risikoreich, weshalb Risikobegrenzung und ein Demokonto wichtige Lerninhalte beim Prüfen automatisierter Systeme sind.Vier Kennzahlen im ZusammenhangDer Drawdown misst den Rückgang vom bisherigen Hoch der Ergebniskurve bis zu einem späteren Tief. Als Maximal-Drawdown gilt der stärkste solche Rückgang im betrachteten Abschnitt; die Formel lautet vereinfacht: höchster Kontostand minus Tiefpunkt, geteilt durch den höchsten Kontostand. Wichtig ist auch die Drawdown-Dauer, also die Zeit bis zur Rückkehr auf das frühere Hoch. Ein kleinerer Rückgang kann mental belastender sein, wenn die Erholung lange dauert.Die Trefferquote bezeichnet den Anteil der Trades, die mit einem positiven Ergebnis enden. Sie sagt allein nichts über die Größe der Gewinne und Verluste aus. Der Gewinnfaktor setzt die Summe aller Gewinne ins Verhältnis zur Summe aller Verluste. Ein Wert über dem rechnerischen Ausgleich kann auf ein günstiges Verhältnis hindeuten, muss aber nach Kosten und über eine ausreichende Zahl von Trades betrachtet werden. Eine einfache Plausibilitätsprüfung lautet: Trefferquote, durchschnittlicher Gewinn und durchschnittlicher Verlust müssen zusammen zum Gewinnfaktor passen.Zur Einordnung gehören außerdem durchschnittliche Haltedauer, längste Haltedauer, Verlustserien und die Verteilung der Ergebnisse über einzelne Monate oder Marktphasen. Ein Bot mit wenigen Swing-Trades kann eine andere Kurve erzeugen als ein System mit vielen kurzen Positionen. Gebühren, Spread, Finanzierungskosten und Slippage, also die Abweichung zwischen erwartetem und tatsächlichem Ausführungspreis, können einen scheinbar kleinen statistischen Vorteil verringern. Eine glatte Kurve beweist deshalb weder Robustheit noch eine dauerhafte Überlegenheit.Was ein Track Record verschweigen kannVor der Bewertung sollte geprüft werden, ob offene Positionen in den Drawdown einfließen, ob sämtliche Kosten berücksichtigt sind und ob die Positionsgröße über den Zeitraum verändert wurde. Auch der Unterschied zwischen Kontostand und tatsächlichem Kontowert ist relevant, wenn offene Verluste nicht vollständig sichtbar werden. Ein einzelner großer Gewinn kann den Gewinnfaktor stark verändern, während eine kurze Verlustserie die Trefferquote nur vorübergehend belastet.Bei automatischen Systemen kommt die Ausführung hinzu: Ein Signal kann regelkonform entstehen, aber verspätet, zu einem anderen Preis oder gar nicht ausgeführt werden. Ein Notaus, die Überwachung der Verbindung und eine klare Regel für technische Störungen gehören daher zur Praxis. Ebenso sollte niemand laufende Positionen aufgrund einer einzelnen Kennzahl manuell verändern. Eingriffe zerstören die Vergleichbarkeit mit dem dokumentierten Regelwerk und können aus einem überprüfbaren System ein Mischsystem machen.Der Track Record des Rosenthal Trading BotBeim Rosenthal Trading Bot der trading-house.net AG lässt sich dieser Prüfrahmen konkret anwenden. Das vollautomatische, zu 100 Prozent regelbasierte Handelssystem ist für den Nasdaq als Index-CFD ausgelegt und platziert ausschließlich Long-Einstiege. Es arbeitet auf dem 5-Minuten-Chart mit festgelegten Bedingungen für Einstieg, Stop-Loss und Take-Profit. Jede Position wird unabhängig behandelt, mit festem Risiko und festem Gewinnziel.Der Rosenthal Trading Bot ist kein Hochfrequenz-Bot, sondern folgt einem Swing-Ansatz mit im Schnitt vier bis acht Trades pro Monat. Martingale und Grid, gestaffelte Nachkäufe sowie Verdopplungen der Positionsgröße sind nicht vorgesehen. Die Parameter sind vorgegeben und getestet, Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Analyse und Ausführung übernimmt der Bot, während Start und Überwachung über das eigene Konto beim Partner-Broker erfolgen; Updates mit neuen Modulen werden automatisch bereitgestellt.Auf der Angebotsseite ist ein öffentlich einsehbarer Echtgeld-Track-Record verlinkt. Er sollte mit Blick auf Zeitraum, Drawdown, Trefferquote, Gewinnfaktor, Haltedauer, Kosten und Zahl der Trades gelesen werden, ohne einzelne Kennzahlen isoliert zu bewerten. Der unverbindliche Test dauert 90 Tage und ist auch im Demokonto möglich. Danach kostet der Rosenthal Trading Bot 180 Euro pro Jahr für die folgenden zwölf Monate; die Abrechnung erfolgt erst nach der Testphase, und eine Kündigung ist jeweils zum Ende des Zeitraums möglich. Fragen beantwortet die trading-house.net AG telefonisch unter +49 30 5900 9110.Eine Zahl bleibt immer unvollständigEin Track Record ist für Einsteiger ein Prüfprotokoll, kein Gütesiegel. Wer einen Bot beurteilt, sollte Kennzahlen gemeinsam lesen, die Regeln verstehen, Ausführungsrisiken einkalkulieren und die eigene Belastbarkeit bei Drawdowns testen. Der Rosenthal Trading Bot kann diese Prüfung durch feste Regeln, wenige Trades und einen öffentlich einsehbaren Echtgeld-Track-Record nachvollziehbarer machen, nimmt dem Nutzer aber weder die Überwachung noch die Verantwortung für das Hebelrisiko ab.Rosenthal Trading Bot 90 Tage im Demokonto testenHinweis: Der Rosenthal Trading Bot ist ein Angebot der trading-house.net AG; nach 90 Tagen kostenlosem Test kostet er 180 Euro pro Jahr. Der Handel erfolgt über ein Handelskonto bei einem Partner-Broker. Vergangene Ergebnisse sind kein Hinweis auf künftige Ergebnisse. CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 56 Prozent und 82,08 Prozent der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit den Partner-Brokern der trading-house.net AG. AD HOC NEWS ist eine Tochtergesellschaft des trading-house.net Konzerns. Dieser Beitrag dient der Information und Bildung, ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten. Der Handel mit Hebelprodukten, CFDs und Kryptowerten ist mit hohen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.