Leipzig/Nürnberg - Ransomware trifft inzwischen häufig die Sicherung selbst. Verschlüsselte Veeam-Repositories, beschädigte virtuelle Maschinen und Sicherungsketten, die sich nicht mehr konsistent zurückspielen lassen, zogen sich auf der it-sa 2026 in Nürnberg durch viele Gespräche am Stand von DATA REVERSE®. Das Leipziger Datenrettungslabor zieht nach drei Messetagen mit mehr als 600 Besuchern eine positive Bilanz und sieht die professionelle Datenrettung zunehmend als letzte technische Instanz innerhalb der Incident Response. Erstmals auf der it-sa präsentiert: die Cyber-Notfall-Allianz Cybernotfall24.
Verschlüsselte Sicherungsketten: wo der reguläre Restore an seine Grenze kommtKlassische Datenrettungsfälle verschwinden nicht. Hardwaredefekte, beschädigte RAID-Verbünde und ausgefallene Speichermedien bleiben Laboralltag. Verschoben hat sich der Schwerpunkt der Anfragen. Auf der it-sa drehten sich zahlreiche Gespräche um die Wiederherstellung kompletter IT-Umgebungen nach einem Cyberangriff, und dabei meist um dieselbe Ausgangslage: Die Angreifer hatten neben den produktiven Systemen auch die Backup-Infrastruktur erreicht.Sind Veeam-Repositories beschädigt oder verschlüsselt, Sicherungsketten unvollständig oder virtuelle Maschinen beschädigt, greifen die regulären Wiederherstellungsmechanismen unter Umständen ins Leere. Der Restore über die Backup-Software setzt intakte Strukturen voraus, und die fehlen in solchen Fällen.Was auf Datenträgerebene noch möglich istAn dieser Stelle beginnt die Arbeit des Labors. DATA REVERSE® analysiert betroffene Datenträger und Speichersysteme bis auf die untersten logischen Ebenen. Mit eigenen Analyse- und Rekonstruktionswerkzeugen und erheblichem manuellem Aufwand suchen die Spezialisten nach verbliebenen Datenstrukturen, aus denen sich verwertbare Informationen zurückgewinnen lassen. Untersucht werden Datenfragmente, Metadaten und Speicherstrukturen, um beschädigte Dateien, virtuelle Datenträger oder Backup-Inhalte gegebenenfalls auch ohne funktionsfähiges Dateisystem oder intakte Backup-Struktur zu rekonstruieren.Ob das gelingt, hängt vom Schadensbild ab. Bei komplexen Ransomware-Fällen kann diese Form der Rekonstruktion jedoch die letzte verbleibende Möglichkeit sein, geschäftskritische Daten zurückzuholen. Damit bekommt die Datenrettung innerhalb der Incident Response eine strategische Rolle: als letzte technische Eskalationsstufe, wenn präventive Maßnahmen und reguläre Backup-Verfahren ausgeschöpft sind.Cybernotfall24: erstmals auf der it-sa präsentiertDass es diese Eskalationsstufe braucht, bestätigten die Gespräche am Stand auch aus anderer Richtung. Viele mittelständische Betriebe investieren in präventive Sicherheitsmaßnahmen, verfügen aber über keine eigenen Ressourcen, um einen schwerwiegenden Cybervorfall zu bewältigen. Sobald produktive Systeme verschlüsselt sind und der Geschäftsbetrieb stillsteht, zählen ein verlässlicher Ansprechpartner und klar geregelte Zuständigkeiten, gerade im Kontext digitaler Souveränität.Für diese Situation hat DATA REVERSE® gemeinsam mit aconitas und Schneider & Wulf Cybernotfall24.de aufgebaut. Die Allianz bündelt Incident Response, IT-Sicherheit, IT-Forensik und spezialisierte Datenrettung. Unternehmen erhalten über einen zentralen Notfallkontakt rund um die Uhr spezialisierte Unterstützung, die Maßnahmen werden koordiniert und je nach Schadensbild von den jeweiligen Experten umgesetzt. Einen verpflichtenden Retainer-Vertrag gibt es nicht. Auf der it-sa 2026 präsentierte DATA REVERSE® die Allianz erstmals. Das Interesse am Konzept zeigte, dass Cyberresilienz über die technische Absicherung hinaus zunehmend als organisatorische Aufgabe verstanden wird.Beide Felder ergänzen sich aus Sicht des Unternehmens unmittelbar: Die koordinierte Incident Response zielt auf die Eindämmung des Angriffs und die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs, die technische Datenrekonstruktion eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, wenn die herkömmlichen Wege ausgeschöpft sind.Bilanz: über 600 Besucher am GemeinschaftsstandDie it-sa Expo&Congress 2026 überschritt nach Angaben der NürnbergMesse erstmals die Marke von 1.000 Ausstellern, verteilt auf fünf ausgebuchte Hallen mit einem internationalen Anteil von rund 30 Prozent. Das Themenspektrum reichte von KI-gestützter Cybersicherheit über digitale Souveränität, Cloud-Security und Zero Trust bis zu regulatorischen Anforderungen und Cyberresilienz. Dabei fiel auf, wie vielfältig und teilweise überlappend die Angebote im Cybersecurity-Markt inzwischen sind.DATA REVERSE® teilte sich in Halle 8, Stand 8-118, einen Gemeinschaftsstand mit Comet Backup und aconitas. Mehr als 600 Besucher informierten sich dort über IT-Sicherheit, Backup-Technologien und professionelle Datenrettung. Bestehende Kooperationen wurden vertieft, neue Kontakte zu Systemhäusern, Managed-Service-Providern und IT-Sicherheitsunternehmen geknüpft. Auffällig war auch der veränderte Charakter der Veranstaltung: ein Live-DJ am Eingang Ost, House- und Lounge-Musik über den ganzen Tag, eine Mischung aus Fachmesse, Networking und Eventkultur. Aus Sicht von DATA REVERSE® entwickelt sich die it-sa zu einem Community-Event mit Elementen der Popkultur. Mit dem eigenen Labor und dem Engagement bei Cybernotfall24 sieht sich das Unternehmen für die wachsende Nachfrage nach spezialisierten Dienstleistungen jenseits klassischer IT-Sicherheitsprodukte gut aufgestellt.Über DATA REVERSE® DATA REVERSE® ist eine Marke der Bindig Media GmbH. Das 2004 gegründete Unternehmen betreibt ein spezialisiertes Datenrettungslabor in Leipzig und ist nach ISO 9001 und ISO/IEC 27001 zertifiziert. Zu den Schwerpunkten gehören Festplatten, SSDs, RAID- und NAS-Systeme, Server und virtuelle Infrastrukturen sowie die Datenrettung nach Ransomware-Angriffen. DATA REVERSE® zählt zu den etablierten Anbietern professioneller Datenrettung im deutschsprachigen Raum.Weitere Informationen: Datenrettung nach Ransomware: www.datareverse-datenrettung.de/datenrettung-entschluesselung-von-daten-nach-befall-von-ransomware ( https://www.datareverse-datenrettung.de/datenrettung-entschluesselung-von-daten-nach-befall-von-ransomware/ ) VMware-Datenrettung, VMDK wiederherstellen: www.datareverse-datenrettung.de/wiederherstellen-von/virtuelle-systeme/vmware-datenrettung ( https://www.datareverse-datenrettung.de/wiederherstellen-von/virtuelle-systeme/vmware-datenrettung/ ) Server- und RAID-Datenrettung: www.datareverse-datenrettung.de/server ( https://www.datareverse-datenrettung.de/server/ ) Cybernotfall24: https://www.cybernotfall24.de(Ende)Aussender: DATA REVERSE® Datenrettung Ansprechpartner: Christine Schröder Tel.: +49 341 392 817 89 E-Mail: presse@datareverse.de Website: www.datareverse-datenrettung.de