Wer von einer anderen Chartsoftware umsteigt, muss nicht jede Ansicht neu bauen. TradingView bündelt Setups, Farben und Zeichnungen in Layouts und Vorlagen. Das kostenfreie Angebot für Kunden der trading-house.net AG erleichtert das Einrichten.
Ein neuer Chart muss nicht wie ein leeres Blatt beginnen: Links steht die Watchlist, in der Mitte ein großes Kursfenster, darunter ein Indikatorbereich und rechts ein kleines Vergleichsfenster. Diese Layout-Skizze kommt ohne Marktdaten aus und zeigt trotzdem, worauf es beim Umstieg ankommt. TradingView kann solche Arbeitsumgebungen speichern, während Chartsoftware mit Vorlagen wiederkehrende Einstellungen bündelt. Entscheidend ist, zwischen einem kompletten Layout, einer Setup-Vorlage und einem Export zu unterscheiden.Das Layout als ArbeitsflächeEin Layout ist die gespeicherte Arbeitsfläche für eine konkrete Aufgabe. Je nach Einrichtung gehören dazu der Charttyp, die Zeiteinheit, Indikatoren, Zeichnungen, Farben und weitere Chart-Einstellungen. Wer von einer anderen Software wechselt, sollte nicht die alte Ansicht blind nachbauen, sondern zuerst festlegen, ob das Layout der Marktbeobachtung, der Auswertung oder der Vorbereitung eines Lernsetups dienen soll.Eine sinnvolle Benennung erleichtert den Wechsel, etwa nach Aufgabe und Zeiteinheit statt nach einem beliebigen Datum. Vor dem Schließen sollte geprüft werden, ob die letzte Änderung gespeichert wurde; eine automatische Speicherung kann bequem sein, darf aber nicht dazu führen, dass ungewollte Anpassungen dauerhaft übernommen werden. Mehrere Charts in einem Layout können unterschiedliche Einstellungen haben, deshalb ist eine Kontrolle jedes Fensters wichtig.Vorlagen für wiederkehrende SetupsEine Setup-Vorlage enthält typischerweise eine ausgewählte Gruppe von Indikatoren samt Parametern und Darstellungen. So lässt sich beispielsweise ein Lernsetup für einen Trendvergleich auf einen neuen Chart übertragen, ohne jeden Indikator einzeln hinzuzufügen. Eine Vorlage ist jedoch kein vollständiges Layout: Zeichnungen, Symbol, sichtbarer Ausschnitt oder die Anzahl der Chartfenster können weiterhin vom jeweiligen Layout abhängen.Vor dem Anwenden einer Vorlage sollte daher geprüft werden, was sie ersetzt. Häufig werden vorhandene Indikatoren durch die gespeicherte Zusammenstellung ausgetauscht. Ein kurzer Kontrollblick auf Zeiteinheit, Eingabewerte, Skalen und Zeichnungen verhindert, dass eine alte Einstellung unbemerkt in die Analyse gelangt. CFDs, Futures, Forex und Kryptowerte sind risikoreich; Risikobegrenzung und ein Demokonto gehören deshalb zum Lerninhalt und nicht nur zur technischen Einrichtung.Farben sauber übertragenEin Farbschema wirkt zunächst wie eine Frage des Geschmacks, beeinflusst aber die Lesbarkeit. Helle und dunkle Hintergründe, Kerzenfarben, Linien, Raster und Indikatorflächen sollten einen klaren Kontrast bilden. Für ein Setup mit mehreren Fenstern empfiehlt sich ein begrenztes Farbsystem: eine Farbe für Beobachtungsmarken, eine für Unterstützungen, eine für Widerstände und eine weitere für Warnhinweise.Das Farbschema sollte getrennt vom fachlichen Setup gedacht werden. Dadurch kann dieselbe Indikatorvorlage in einer hellen und einer dunklen Arbeitsumgebung genutzt werden. Nach dem Übertragen auf ein anderes Layout ist zu kontrollieren, ob dünne Linien, Beschriftungen und Alarmmarkierungen noch sichtbar sind. Farben liefern keine zusätzliche Information über den Markt; sie ordnen nur die bereits ausgewählten Informationen.Export ist nicht gleich SicherungBeim Export von Einstellungen ist die Dateifunktion genau zu prüfen. Ein Export von Chartdaten, etwa als CSV-Datei, enthält Werte und gegebenenfalls Indikatordaten, aber nicht automatisch das komplette Erscheinungsbild mit Layout, Zeichnungen und Farbschema. Eine echte Sicherung der Arbeitsumgebung umfasst daher das gespeicherte Layout und die verwendeten Vorlagen. Falls eine Chartsoftware Einstellungen als Datei exportiert, sollte diese Datei mit einer verständlichen Bezeichnung und einer kurzen Notiz zu Zeiteinheiten und Parametern abgelegt werden.Für TradingView bedeutet das praktisch: Layouts und Vorlagen im eigenen Konto sauber benennen, wichtige Varianten als Kopie anlegen und vor dem Wechsel zwischen Geräten die gespeicherte Version öffnen. Ein Ausdruck oder Screenshot kann zusätzlich dokumentieren, wie das Setup gedacht ist, ersetzt aber keine wieder ladbare Einstellung. Community-Ideen und geteilte Layouts sind Informationen zur Einordnung, keine fertigen Empfehlungen.TradingView mit mehr Spielraum einrichtenGerade beim Umstieg hilft ein kostenfreier Zugang, mehrere Arbeitsweisen in Ruhe zu ordnen: ein reduziertes Analyse-Layout, ein Layout für das Training mit Replay und eine Ansicht für Alarme oder Watchlists. TradingView ist eine der meistgenutzten Chart- und Analyseplattformen weltweit und verbindet Charttypen, Zeichenwerkzeuge, Indikatoren, Alarme und Multi-Chart-Layouts in einer Oberfläche. Je nach Abo erweitert sich der verfügbare Umfang üblicherweise bei Charts pro Layout, Indikatoren, Alarmen und Zeiteinheiten; konkrete Grenzen hängen vom bereitgestellten Abo ab.Kunden der trading-house.net AG können TradingView kostenfrei testen und ein TradingView-Abo über einen längeren Zeitraum kostenfrei erhalten. Welches Abo kostenfrei bereitgestellt wird, erfährt der Kunde vom Kundenberater. Der Handel mit TradingView läuft über ein Handelskonto bei einem Partner-Broker der trading-house.net AG. Der Zugang erfolgt über die TradingView-Angebotsseite bei trading-house oder telefonisch unter +49 30 5900 9110.Ein Setup bleibt eine ArbeitshypotheseGespeicherte Layouts lohnen sich für Umsteiger, die wiederkehrende Analysen mit klarer Struktur durchführen möchten. Ein kostenfreies TradingView-Abo kann zusätzlichen Raum für verschiedene Ansichten, Vorlagen und Alarme schaffen, sofern der Kundenstatus und das bereitgestellte Abo passen. Die Software verbessert Übersicht und Arbeitsfluss, ersetzt aber weder eine eigene Strategie noch Risikomanagement und die Prüfung jeder einzelnen Einstellung.TradingView kostenfrei testen und als Kunde kostenfrei erhaltenHinweis: Das TradingView-Angebot ist ein Angebot der trading-house.net AG für ihre Kunden; der Handel erfolgt über ein Handelskonto bei einem Partner-Broker. TradingView ist ein eigenständiges Unternehmen. CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 56 Prozent und 82,08 Prozent der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit den Partner-Brokern der trading-house.net AG. AD HOC NEWS ist eine Tochtergesellschaft des trading-house.net Konzerns. Dieser Beitrag dient der Information und Bildung, ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten. Der Handel mit Hebelprodukten, CFDs und Kryptowerten ist mit hohen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.