25.10.2026 - 12:22 Uhr

Ein Track Record zeigt, wie ein Trading-Bot Risiken durchläuft

Ein Track Record besteht aus mehr als einer Ergebnislinie. Das Lernstück erklärt Drawdown, Trefferquote, Gewinnfaktor und Dauer und zeigt, wie diese Kennzahlen beim Rosenthal Trading Bot einzuordnen sind.

Vier Kennzahlen können den ersten Blick auf einen Track Record prägen, doch keine davon erzählt die ganze Geschichte. Ein Trading-Bot hinterlässt dabei nicht nur eine Ergebnislinie, sondern auch eine Abfolge aus Gewinnen, Verlusten, Pausen und Erholungen. Für technikinteressierte Einsteiger ist deshalb entscheidend, die Messgrößen zu verbinden. Dieses Lernstück zeigt, wie ein Handelssystem anhand von Drawdown, Trefferquote, Gewinnfaktor und Dauer sachlich gelesen werden kann.Die Spur der VerlusteDer Drawdown beschreibt den Rückgang vom bisherigen Höchststand eines Kontoverlaufs bis zu einem späteren Tiefpunkt. Der maximale Drawdown ist die stärkste solche Abwärtsbewegung innerhalb des betrachteten Zeitraums. Er sagt nicht, wie oft ein System gewinnt, sondern wie tief eine Verlustphase ausfallen konnte. Wichtig ist außerdem die Dauer: Dazu gehört die Zeit vom Höchststand bis zum Tiefpunkt und die anschließende Zeit bis zu einem neuen Höchststand.Ein kurzer, scharfer Rückgang und eine lange Phase unterhalb des alten Höchststands können denselben maximalen Drawdown haben, sich im Erleben aber deutlich unterscheiden. Deshalb sollte ein Track Record erkennen lassen, ob offene Positionen berücksichtigt werden, ob Kosten einbezogen sind und wie Einzahlungen oder Auszahlungen behandelt wurden. Ein historischer Drawdown ist dabei eine Beobachtung und keine Obergrenze für künftige Verluste.Trefferquote braucht KontextDie Trefferquote ist der Anteil der abgeschlossenen Trades, die mit einem positiven Ergebnis enden. Die Grundformel lautet: gewinnende Trades geteilt durch alle abgeschlossenen Trades. Für sich allein ist diese Zahl wenig aussagekräftig. Viele kleine Gewinne können durch wenige größere Verluste übertroffen werden, während eine niedrigere Trefferquote mit größeren durchschnittlichen Gewinntrades vereinbar sein kann.Der Gewinnfaktor setzt den gesamten Bruttogewinn ins Verhältnis zum gesamten Bruttoverlust. Die Formel lautet: Summe aller Gewinne geteilt durch den absoluten Wert der Summe aller Verluste. Ein Wert oberhalb von eins bedeutet für die betrachtete historische Stichprobe, dass die Gewinne insgesamt größer waren als die Verluste; er beschreibt aber weder den Weg dorthin noch die Belastung durch den Drawdown. Trefferquote, durchschnittlicher Gewinn, durchschnittlicher Verlust und Gewinnfaktor gehören daher zusammen gelesen.Was die Dauer verrätDie Dauer kann zwei Dinge meinen: die Haltedauer einzelner Positionen und die Länge des gesamten beobachteten Track Records. Die erste zeigt, ob ein System eher kurzfristig oder über mehrere Marktbewegungen arbeitet. Die zweite hilft bei der Einordnung verschiedener Marktphasen, ersetzt aber keine Prüfung der Trade-Anzahl. Bei wenigen Trades kann ein einzelnes Ergebnis die Gesamtsicht stärker prägen als bei vielen unabhängigen Beobachtungen.Ein Backtest wendet Regeln rückblickend auf historische Daten an. Ein Echtgeld-Track-Record dokumentiert dagegen tatsächliche Ausführungen unter realen Bedingungen. Beide Perspektiven haben einen anderen Zweck: Der Backtest kann Regeln über längere Abschnitte untersuchen, der Live-Verlauf zeigt unter anderem Spreads, Slippage, Verzögerungen und technische Unterbrechungen. Ein sauberer Blick prüft außerdem, ob Regeln oder Parameter während des betrachteten Zeitraums verändert wurden. CFDs, Futures, Forex und Kryptowerte sind risikoreich, weshalb feste Verlustgrenzen, ein passendes Positionsrisiko und ein Demokonto zur Lern- und Prüfphase gehören.Der Track Record des Rosenthal Trading BotBeim Rosenthal Trading Bot der trading-house.net AG lässt sich dieser Prüfrahmen konkret anwenden. Das System ist ein vollautomatisches, zu 100 Prozent regelbasiertes Handelssystem für den Nasdaq als Index-CFD. Es setzt ausschließlich Long-Einstiege um, arbeitet auf dem 5-Minuten-Chart und nutzt klar definierte Bedingungen für Einstieg, Stop-Loss und Take-Profit.Jede Position wird unabhängig mit festem Risiko und festem Gewinnziel geführt. Martingale und Grid, gestaffelte Nachkäufe sowie Verdopplungen von Positionsgrößen gehören nicht zum Ansatz. Der Bot ist kein Hochfrequenz-System, sondern ein Swing-Trading-Bot mit im Schnitt vier bis acht Trades pro Monat. Vorgegebene und getestete Parameter legen Positionsgröße, Risiko und Handelszeit fest; Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Analyse und Ausführung übernimmt das System, während der Nutzer den Start über das eigene Konto beim Partner-Broker vornimmt und den laufenden Betrieb überwacht. Automatische Updates stellen neue Module bereit.Auf der Angebotsseite ist ein öffentlich einsehbarer Echtgeld-Track-Record verlinkt. Beim Lesen sollten dort nicht einzelne Kennzahlen isoliert betrachtet werden, sondern Drawdown, Trefferquote, Gewinnfaktor, Dauer, Kosten und die Abfolge der Trades gemeinsam. Der Rosenthal Trading Bot kann 90 Tage kostenlos und unverbindlich getestet werden, auch auf einem Demokonto. Erst danach werden für die folgenden zwölf Monate 180 Euro pro Jahr abgerechnet; der jeweilige Zeitraum ist zum Ende kündbar. Fragen beantwortet die trading-house.net AG telefonisch unter +49 30 5900 9110.Ein Track Record bleibt ein PrüfsteinEin Track Record ist kein Gütesiegel, sondern ein Protokoll vergangener Abläufe. Für technikinteressierte Einsteiger ist ein Bot wie der Rosenthal Trading Bot dann nachvollziehbar, wenn Regeln, Ausführung, Verlustphasen und Überwachung verstanden sind und die Testphase ohne voreilige Schlüsse genutzt wird. Die Automatisierung erhöht die Regeltreue, ersetzt aber weder eigenes Risikomanagement noch die Prüfung, ob ein Long-only-Ansatz, die Haltedauer und das Hebelrisiko zum eigenen Rahmen passen.Rosenthal Trading Bot anhand des Track Records prüfenHinweis: Der Rosenthal Trading Bot ist ein Angebot der trading-house.net AG; nach 90 Tagen kostenlosem Test kostet er 180 Euro pro Jahr. Der Handel erfolgt über ein Handelskonto bei einem Partner-Broker. Vergangene Ergebnisse sind kein Hinweis auf künftige Ergebnisse. CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 56 Prozent und 82,08 Prozent der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit den Partner-Brokern der trading-house.net AG. AD HOC NEWS ist eine Tochtergesellschaft des trading-house.net Konzerns. Dieser Beitrag dient der Information und Bildung, ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten. Der Handel mit Hebelprodukten, CFDs und Kryptowerten ist mit hohen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.