Marktl/Hamburg - In Hamburg sorgt das erweiterte Polizeikommissariat der Architekten Pflügelbauer & Scheffczyk mit einer eloxierten Aluminiumfassade in Bronze für Aufsehen.
Schon bei der Anfahrt in den Südosten Hamburgs setzt das neue Polizeikommissariat 43 mit seiner bronzefarbenen Fassade einen markanten Orientierungspunkt im Stadtbild. Auf dem Fundament eines Backsteingebäudes aus den 1980ern realisierte das Architekturbüro Pflügelbauer & Scheffczyk in siebenjähriger Planungszeit das größte Polizeirevier Deutschlands. Das eloxierte PREFA Zackenprofil der Fassade betont durch seinen Bronzeton die Plastizität des Baukörpers und inszeniert ein facettenreiches Spiel mit dem Tageslicht.Komplexe HerausforderungenMit 4.650 Quadratmetern Bruttogeschossfläche stellte das Großprojekt die Planer vor komplexe Herausforderungen: Es galt, die strengen behördlichen Vorgaben und funktionalen Anforderungen mit einem hohen ästhetischen Anspruch in Einklang zu bringen. "Der Weg zur Fertigstellung war lange und intensiv", erinnert sich Architekt Andreas Pflügelbauer. Gerade weil es um eine Polizeiwache ging, spielte die Technik eine zentrale Rolle. Sicherheit, Lüftung und Gebäudetechnik verlangten anspruchsvolle Lösungen. Gleichzeitig mussten innovative Büroräume für die Verwaltungsbeamten ebenso geschaffen werden wie Sport- und Rückzugsräume für die Polizisten. Sicherheitsschleusen, Verwahrungsräume und großzügige Equipment-Aufbewahrung sollten in der Planung gleichermaßen mitgedacht werden wie der Nachhaltigkeitsaspekt.Eine runde LösungDer markante Neubau hebt sich deutlich vom flachen Bestandsgebäude ab. Eine Glasfuge betont diesen Übergang. Die vertikalen Linien des Bestandsgebäudes stehen im bewussten Kontrast zur horizontal gegliederten Fassade der Erweiterung. Die Baukörper harmonieren perfekt durch das Zusammenspiel von Backstein und dunkel eloxiertem Aluminium. Je nach Licht und Blickwinkel entsteht dadurch eine ganz eigene, lebendige Optik. Die charakteristische Rundung zur Hofseite präsentiert sich als klare, in sich geschlossene Form. Auch im Inneren überzeugt die "runde Lösung", indem sie kurze Wege, gute Belichtung und eine moderne Arbeitsorganisation ermöglicht. 1.000 Quadratmeter Dachfläche des Neubaus wurden begrünt und mit einer modernen Solarthermieanlage ausgestattet.Material mit GestaltungsfreiheitFür die Architekten war die Wahl der richtigen Materialien essenziell, insbesondere für die großzügige Fassadenfläche. Da große Abschnitte der Fassade um einen runden Baukörper führen, kam nur ein Material infrage, das den leichten Radius mitmacht. In sieben Jahren der Projektentwicklung erforschte man unzählige Muster und entschied sich schließlich für das PREFA Zackenprofil mit eloxierter Oberfläche – Ergebnis eines elektrochemischen Verfahrens, bei dem Gleichstrom zur Oxidation des Materials führt. Das schaut nicht nur attraktiv aus, sondern erhöht auch die Korrosions-, Verschleiß- und Witterungsbeständigkeit.Die Farbnuancen weichen von Charge zu Charge leicht voneinander ab, weil Faktoren wie Temperatur, Dauer, Luftfeuchtigkeit und das Alter des Galvanikbades variieren. Genau diese feinen Unterschiede waren den Architekten wichtig, um der Fassade eine lebendige Dynamik zu geben. Das eloxierte Material wurde zum Schlüsselelement der Gestaltung und überzeugte nicht nur die Architekten, sondern auch die Spengler.Fassade in PräzisionsarbeitFür die Umsetzung der Fassade setzten die Architekten auf die Experten von Kohlmeyer Fassadenbau Handelsgesellschaft unter der Projektleitung von Walter Kohlmeyer. Die herausfordernde Aufgabe bestand darin, rund 1.100 Quadratmeter Fassadenfläche des Polizeikommissariats mit dem in Bronze eloxierten PREFA Zackenprofil zu gestalten. Hierfür wurden die zwei Millimeter starken Aluminiumprofile als je 20 Zentimeter breite Elemente aneinandergereiht. Zahlreiche gleiche Teile wurden überlappend montiert, was zudem die Befestigungen verdeckte. Mithilfe von Lasertechnik nivellierte man exakt die Unterkonstruktion vor Ort, sodass die Fassade einige Zentimeter vor dem Mauerwerk steht.Hommage an die HandzeichnungAuch der große Bogen der Aluminiumfassade erforderte individuelle Detailanfertigungen. Montageprofile mussten im passenden Radius gebogen werden. Und auch die Fensterstürze und -bretter, als Aluminiummanschetten ausgeführt, wurden im Voraus in ihren Abmessungen und mit den passenden Radien berechnet und hergestellt. Das Ergebnis dieser Präzisionsarbeit kann sich sehen lassen: Die homogene Fassade gewinnt durch ihre strukturierte Oberfläche an Tiefe und erinnert dabei an die handgezeichnete Schraffur einer Architektenzeichnung. So schließt sich der Kreis von der Vision zur Manifestation.Material: ZackenprofilFassadenfarbe: Mittelbronze C33 eloxiertZusammenfassung Das neue Hamburger Polizeikommissariat 43 der Architekten Pflügelbauer & Scheffczyk setzt mit seiner bronzefarbenen Aluminiumfassade auf starke Kontraste. Mit eloxierten PREFA Zackenprofilen in Mittelbronze C33 wurden in Präzisionsarbeit 1.100 Quadratmeter Fassadenfläche gestaltet, die an die Schraffur einer Architektenzeichnung erinnert.Hier stehen weitere Bilder zum Download bereit: https://brx522.saas.contentserv.com/admin/share/61720373 | Fotocredit: PREFA/Croce & WirPREFA im Überblick Die PREFA Aluminiumprodukte GmbH ist europaweit mit der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Dach-, Solar- und Fassadensystemen aus Aluminium erfolgreich. Insgesamt beschäftigt die PREFA Gruppe rund 800 Mitarbeiter:innen. Die Produktion der über 5.000 hochwertigen Produkte erfolgt ausschließlich in Österreich und Deutschland. PREFA ist Teil der Unternehmensgruppe des Industriellen Dr. Cornelius Grupp, die weltweit über 9.000 Mitarbeiter:innen in über 40 Produktionsstandorten beschäftigt.Die nachhaltige Verantwortung von PREFA – unser starker Einsatz für eine intakte Umwelt Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind für PREFA mehr als nur Begriffe, die Verantwortung wird sehr ernst genommen. Von der Rohstoffbeschaffung über die Produktion bis hin zur Entsorgung der Produktionsabfälle unterliegen alle Schritte der Kreislaufwirtschaft einer sorgfältigen Auswahl und Umsetzung sowie strengen Kontrollen. Da Aluminium fast ohne Qualitätseinbußen beliebig oft recycelbar ist, werden bei PREFA die Produkte aus bis zu 87 Prozent recyceltem Aluminium hergestellt. Der eingesetzte Strom am Produktionsstandort Marktl größtenteils aus erneuerbarer Energie, also aus Sonnenkraft, Windkraft, Wasserkraft und Biomasse. Selbst die Abfallbilanz kann sich sehen lassen – 99 Prozent der Aluminium-Produktionsabfälle gehen zurück an den Start. So sind bei PREFA nicht nur die Dächer und Fassaden für Generationen gemacht, sondern auch der Einsatz für eine nachhaltige Zukunft. Alle Details und die vollständige Nachhaltigkeitsbroschüre sind unter http://www.prefa.at/nachhaltigkeit zu finden.(Ende)Aussender: PREFA Aluminiumprodukte GmbH Ansprechpartner: Jürgen Jungmair Tel.: +43 2762 502 801 E-Mail: Juergen.Jungmair@prefa.com Website: www.prefa.at