28.10.2026 - 12:52 Uhr

TradingView macht den Chart zum visuellen Tradingjournal

Ein Tradingjournal muss nicht in einer langen Tabelle beginnen: Screenshots, kurze Notizen direkt am Chart und ein fester Wochenrückblick machen Entscheidungen nachvollziehbar. TradingView kann bei trading-house kostenfrei getestet und als Kunde kostenfrei erhalten werden.

Drei Bilder können mehr erinnern als eine lange Liste: der Chart vor der Entscheidung, der Verlauf nach dem Einstieg und die Situation beim Ausstieg. Für Einsteiger wird TradingView damit nicht nur zur Analysefläche, sondern zum visuellen Gedächtnis des eigenen Handels. Dieser Ratgeber zeigt, wie Screenshots, Notizen am Chart und eine Wochenauswertung zu einem einfachen Tradingjournal verbunden werden. Entscheidend ist nicht die Menge der Einträge, sondern ihre zeitnahe und unverfälschte Dokumentation.Der erste Screenshot zähltEin Journal beginnt vor dem Ergebnis. Vor einer Order oder unmittelbar beim Einstieg wird der relevante Chart als Screenshot festgehalten. Sichtbar bleiben sollten das verwendete Zeitfenster, die übergeordnete Struktur und die eingezeichnete Zone, an der die Entscheidung entstehen soll. Eine horizontale Linie kann Unterstützung oder Widerstand markieren, eine Trendlinie die angenommene Richtung, ein Rechteck eine Beobachtungszone.Die Aufnahme sollte mit wenigen Zeichen auskommen: geplanter Einstieg, Stop-Loss als beabsichtigte Absicherung und Zielbereich. Ergänzend gehört eine kurze Notiz an den Chart, etwa: "Ausbruch aus der Konsolidierung, Einstieg erst bei Bestätigung." Wichtig ist, dass diese Aussage vor dem weiteren Verlauf entsteht. Nachträgliche Linien machen aus einer offenen Entscheidung leicht eine scheinbar klare Vorhersage.Notizen mit einem festen RasterNach dem Screenshot reichen zunächst wenige Felder. Festgehalten werden können Anlass und Setup, das genutzte Zeitfenster, die geplante Absicherung, das Ziel, die tatsächliche Ausführung und eine knappe Einschätzung des eigenen Zustands. Nach dem Schließen folgt ein zweiter Screenshot mit Ausstieg und dem Verlauf bis zu diesem Punkt. Wer während der Position den Stop verschiebt oder das Ziel verändert, ergänzt eine dritte Aufnahme und einen Satz zum Grund.Die Zeichenwerkzeuge in TradingView helfen, diese Einträge direkt im Bild zu verankern. Text, Pfeile, Linien und markierte Bereiche machen erkennbar, was zum Zeitpunkt der Entscheidung sichtbar war. Alarme können an Beobachtungszonen erinnern, Watchlists bündeln zu prüfende Märkte, und mehrere Charts in einem Layout zeigen bei Bedarf unterschiedliche Zeitfenster. Indikatoren liefern zusätzliche Messgrößen, ersetzen aber keine Begründung. Auch Ideen aus der Community bleiben Informationen zur Prüfung und sind keine persönliche Empfehlung.Eine klare Benennung erleichtert das Wiederfinden, zum Beispiel mit Marktgattung, Zeitfenster und dem Wort "Setup" oder "Exit". Der Name sollte nicht das Ergebnis vorwegnehmen. So bleibt die spätere Auswertung näher an der ursprünglichen Entscheidung. Für häufige Abläufe kann ein gespeichertes Layout mit den benötigten Zeichenwerkzeugen, Indikatoren und Alarmen Zeit sparen. Die Gratisversion bietet bereits die Basis; ein kostenpflichtiges Abo erweitert üblicherweise unter anderem die Zahl der Charts je Layout, der Indikatoren, der Alarme und der verfügbaren Zeiteinheiten.Die Woche im RückblickDie Wochenauswertung sollte nicht aus dem bloßen Zählen guter und schlechter Ergebnisse bestehen. Zuerst werden die Screenshots der Reihe nach betrachtet: War das Setup auf dem Bild tatsächlich vorhanden? Passte die Notiz zur sichtbaren Struktur? Wurde der geplante Stop respektiert? Danach werden wiederkehrende Abweichungen gesammelt, etwa zu frühe Einstiege, fehlende Absicherung oder ein Ausstieg ohne den vorher notierten Anlass.Ein einfaches Raster besteht aus vier Fragen: Was entsprach dem Plan? Welche Regel wurde am häufigsten verletzt? In welcher Marktsituation entstand die Unklarheit? Welche eine Verhaltensregel soll in der nächsten Woche geprüft werden? Eine Auswertung kann zusätzlich nach Setup, Zeitfenster oder Tagesabschnitt sortieren. Ein Beispiel: Wenn mehrere Screenshots zeigen, dass Ausbrüche ohne Bestätigung gehandelt wurden, lautet der neue Prüfpunkt "Einstieg erst nach dem festgelegten Schlusskurs". Mehrere Änderungen gleichzeitig würden dagegen verschleiern, was tatsächlich beobachtet wird.CFDs, Futures, Forex und Kryptowerte sind risikoreich, deshalb gehören Risikobegrenzung und das Üben im Demokonto ebenso in das Lernjournal wie Chartbild und Notiz. Ein einzelner Trade beweist weder die Qualität noch die Schwäche einer Methode. Aussagekräftiger ist die wiederholte Gegenüberstellung von Plan, Ausführung und Ergebnis über viele Einträge hinweg.Mehr Platz für visuelle JournaleWer das Journal direkt aus TradingView heraus organisiert, profitiert vor allem von einem durchgängigen Arbeitsfluss: Chart öffnen, relevante Zone markieren, Screenshot sichern, Notiz ergänzen und den Alarm nur für die eigene Beobachtung setzen. Kunden der trading-house.net AG können TradingView kostenfrei testen und ein TradingView-Abo über einen längeren Zeitraum kostenfrei erhalten. Welches Abo kostenfrei bereitgestellt wird, erfahren Kunden vom Kundenberater. Der Zugang führt über die TradingView kostenfrei bei trading-house Angebotsseite oder telefonisch unter +49 30 5900 9110.Das kostenfreie Abo kann besonders dann hilfreich sein, wenn mehrere Zeitfenster, zusätzliche Indikatoren oder mehr Alarme für die Dokumentation gebraucht werden. Der Handel mit TradingView läuft über ein Handelskonto bei einem Partner-Broker der trading-house.net AG. TradingView verbessert Übersicht und Komfort, nimmt dem Journal aber nicht die Denkarbeit ab: Strategie, Risikomanagement und die Entscheidung bleiben beim Nutzer.Ein Bild, eine Notiz, ein LernpunktFür Einsteiger ist ein visuelles Journal sinnvoll, wenn jeder Eintrag nach demselben Muster entsteht und die Wochenauswertung einen konkreten Prüfpunkt hervorbringt. TradingView unterstützt dieses Vorgehen mit Zeichenwerkzeugen, Screenshots, Alarmen, Layouts und Replay zum nachträglichen Üben. Ein kostenfreies Abo bei trading-house kann den Funktionsumfang für Kunden über einen längeren Zeitraum erweitern, setzt aber ein eigenes Regelwerk und regelmäßige Auswertung voraus.TradingView kostenfrei testen und als Kunde kostenfrei erhaltenHinweis: Das TradingView-Angebot ist ein Angebot der trading-house.net AG für ihre Kunden; der Handel erfolgt über ein Handelskonto bei einem Partner-Broker. TradingView ist ein eigenständiges Unternehmen. CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 56 Prozent und 82,08 Prozent der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit den Partner-Brokern der trading-house.net AG. AD HOC NEWS ist eine Tochtergesellschaft des trading-house.net Konzerns. Dieser Beitrag dient der Information und Bildung, ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten. Der Handel mit Hebelprodukten, CFDs und Kryptowerten ist mit hohen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.