18.04.2026 - 12:56 Uhr

Verdi bezeichnet mögliche Abschaffung von Feiertag als unerhört

Verdi-Chef Frank Werneke hat Überlegungen zurückgewiesen, den 1.

Mai als Feiertag zu streichen. In Sachen Sozialabbau und Verschlechterung von Arbeitnehmerrechten werde vor nichts mehr zurückgeschreckt, sagte der Vorsitzende von Deutschlands zweitgrößter Gewerkschaft dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland"."Dass die Union sich traut, die Streichung des 1. Mai als gesetzlichen Feiertag auf die in Berlin kursierenden Giftlisten zu setzen, ist nicht nur unerhört - das ist ein Alarmzeichen: In Sachen Sozialabbau und Verschlechterung von Arbeitnehmerrechten wird vor nichts mehr zurückgeschreckt", kritisierte er."Was wir gerade erleben, ist ein Trommelfeuer von Angriffen auf den Sozialstaat", sagte Werneke und ergänzte: "Wir müssen der Bundesregierung zeigen, dass die Beschäftigten das nicht klaglos hinnehmen werden", so der Verdi-Chef. "Ohne eine starke und organisierte Arbeitnehmerbewegung ist nichts in diesem Land sicher. Umso wichtiger ist es aus meiner Sicht, dass viele Menschen an diesem Tag auf die Straße gehen", sagte Werneke.