Salzburg - In der Gemeinde Unken wird seit mehreren Jahren die Kleinkindbetreuung ausgebaut. Im denkmalgeschützten ehemaligen Kramerwirt im Ortszentrum entstanden seit 2021 zwei Kleinkindergruppen. Mittlerweile wird das gesamte Erdgeschoß für die Kinderbetreuung genutzt.
Bei einem Lokalaugenschein am 16. März informierte sich Landesrätin Marlene Svazek über das Zusammenspiel von historischer Bausubstanz, kommunaler Nutzung und modernem Wohnbau.Schrittweise Adaptierung eines Gebäudes mit GeschichteDer Kramerwirt wurde 1598 erstmals erwähnt und prägt das Ortsbild seit Jahrhunderten. Nach der Generalsanierung durch die Salzburg Wohnbau im Jahr 2009 umfasst das Gebäude 23 Alt- und Neubauwohnungen. Der Ausbau der Kinderbetreuung im Erdgeschoß begann 2021, als die erste Wohnung zu einer Gruppe für acht Kleinkinder umgebaut wurde – unter Einhaltung aller denkmalrechtlichen Vorgaben. Im Dezember 2025 folgte der Umbau weiterer Flächen für eine zweite Gruppe. Ende Februar wurden die neuen Räumlichkeiten an die Gemeinde übergeben."Die Besonderheiten des denkmalgeschützten Gebäudes erforderten sorgfältige Detailarbeit. Ziel war es, die vorhandene Struktur zu bewahren und gleichzeitig funktionale Räume für die Kinder zu schaffen", sagt Planer Christoph Piffer von BMP Architektu r. Schiefe Wände, historische Bauteile und enge Durchgänge machten passgenaue Lösungen nötig. Eingangstüren und Wandabschnitte konnten erhalten und kindersicher integriert werden."Der Kramerwirt zeigt, wie gut sich Tradition und Zukunft verbinden lassen. Ein historisches Gebäude bleibt erhalten und wird gleichzeitig für moderne familienfreundliche Kinderbetreuung genutzt. Solche Projekte stärken unsere Gemeinden, tragen zur Belebung der Ortskerne bei und schaffen moderne Kinderbetreuung direkt vor Ort", so LH-Stv. Marlene Svazek .Heute nutzt der Kindergarten Unken zwei Kleinkindergruppen im Kramerwirt. "Die Erweiterung der Kinderbetreuung war notwendig und ist ein Gewinn für den gesamten Ort. Der Kramerwirt zeigt, wie bestehende Gebäude sinnvoll weitergenutzt werden können", so Bürgermeister Florian Juritsch .Kinderbetreuung als Teil der OrtskernbelebungMit der schrittweisen Nutzung aller Erdgeschoßflächen verbindet der Kramerwirt Wohnen und kommunale Infrastruktur. Die Kinderbetreuung ist barrierefrei zugänglich und trägt zur Belebung des Ortszentrums bei. "Der Kramerwirt zeigt, dass gute Lösungen nicht immer Neubauten brauchen. Oft ist es sinnvoller, bestehende Gebäude weiterzunutzen und mit geringem Aufwand an neue Bedürfnisse anzupassen. Die Kombination aus Wohnen und Kinderbetreuung ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie vorhandene Strukturen sinnvoll weiterentwickelt werden können", sagt Thomas Maierhofer, Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau ."Die Nutzung bestehender Substanz ist für Gemeinden eine gute Möglichkeit, soziale Infrastruktur rasch und kostengünstig zu schaffen. Die Salzburg Wohnbau hat in diesem Bereich bereits zahlreiche Projekte gemeinsam mit den Gemeinden umgesetzt", so G eorg Grundbichler, Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau .(Ende)Aussender: Pressestelle Salzburg Wohnbau c/o JAGER PR Ansprechpartner: Clemens Jager Tel.: +43662453160 E-Mail: info@jager-pr.at Website: www.salzburg-wohnbau.at