27.10.2026 - 21:15 Uhr

US-Börsen steigen: Nasdaq 100 legt 1,3 Prozent zu

Technologieaktien trieben die US-Indizes am Dienstag nach oben, während der Dow Jones nahezu unverändert blieb. Gold verteuerte sich deutlich, Brent-Öl gab dagegen nach.

US-Indizes schließen uneinheitlichDie US-Börsen haben am Dienstag zugelegt, wobei vor allem Technologieaktien für Bewegung sorgten. Der Dow Jones schloss in New York bei 52.378 Punkten und damit 0,03 Prozent höher als am vorherigen Handelstag.Nasdaq gewinnt deutlichDer breiter gefasste S&P 500 lag wenige Minuten zuvor bei rund 7.723 Punkten und 0,6 Prozent im Plus. Die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 29.651 Punkten, ein Plus von 1,3 Prozent.Euro verliert gegenüber dem DollarDie europäische Gemeinschaftswährung notierte am Dienstagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,1135 US-Dollar, während ein Dollar 0,8981 Euro wert war.Gold steigt, Öl gibt nachDer Goldpreis legte deutlich zu. Am Abend wurden für eine Feinunze 4.060 US-Dollar gezahlt, 1,2 Prozent mehr als am vorherigen Handelstag; das entsprach 117,22 Euro je Gramm.Der Ölpreis sank dagegen deutlich. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 114,00 US-Dollar und damit 1,6 Prozent beziehungsweise 181 Cent weniger als zum Schluss des vorherigen Handelstags. Die Entwicklung an den US-Börsen zeigt ein uneinheitliches Bild: Während der Dow Jones kaum veränderte, legten der S&P 500 und besonders der technologielastige Nasdaq 100 deutlich zu. Damit konzentrierte sich der Tagesgewinn vor allem auf wachstums- und technologieorientierte Aktien.Der Anstieg des Goldpreises auf 4.060 US-Dollar je Feinunze steht zugleich in einem breiteren Umfeld erhöhter Marktaufmerksamkeit für Edelmetalle. Gold kann von Erwartungen an geldpolitische Veränderungen, der Nachfrage nach Absicherung und Bewegungen am Devisenmarkt beeinflusst werden. Der schwächere Euro verteuerte den Dollarpreis für Anleger im Euroraum zusätzlich in lokaler Währung nicht automatisch, da der Wechselkurseffekt gegenläufig wirken kann.Rohstoffe bleiben im FokusBeim Öl überwog dagegen der Verkaufsdruck. Der Brent-Preis fiel auf 114 US-Dollar je Fass und lag damit deutlich unter dem Niveau der vorherigen Sitzung. Frühere Marktberichte ordneten die Ölbewegung in die Entwicklung rund um die Iran-Diplomatie und eine Entspannung vom zuvor erhöhten Kriegsniveau ein. Für Verbraucher und Unternehmen sind solche Schwankungen vor allem über Energiepreise, Transportkosten und Inflation relevant. Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene FragenEuronews: „Goldpreis fällt unter 4.000 Dollar pro Feinunze: Kaufen oder verkaufen?“ (27.10.2026)Der Beitrag setzt den Goldpreis in den Zusammenhang mit einem zwischenzeitlichen Rückgang unter 4.000 Dollar je Feinunze. Damit beleuchtet er vor allem die hohe Schwankungsbreite des Edelmetalls, während die dts-Meldung den Schlussstand und den Tagesgewinn hervorhebt.tagesschau: „Marktbericht: Investoren warten auf weitere Unternehmensbilanzen“ (27.10.2026)Der Marktbericht rückt die anstehenden Unternehmensbilanzen und die Erwartungen der Investoren in den Mittelpunkt. Das ergänzt die dts-Zahlen zu den US-Indizes um den Blick auf die Faktoren, die die weitere Kursentwicklung beeinflussen können.Gemeinsam zeigen die Beiträge ein von Einzelwerten, Konjunkturerwartungen und Rohstoffbewegungen geprägtes Marktumfeld. Unterschiede bestehen vor allem beim Schwerpunkt: Der Goldbericht betrachtet die Preisschwankung, der Marktbericht die anstehenden Impulse für Aktien.