Zwischen einer Marke und dem Start einer Order können Preis, Menge und Verbindung abweichen. Das Erklärstück zeigt drei Ausführungsrisiken und ordnet ein, wie der Prize Catcher damit praktisch umgeht.
Die Marke ist gesetzt, der Startknopf noch nicht gedrückt: Genau in diesem kurzen Moment kann sich der Markt bewegen, die verfügbare Menge schrumpfen oder die Verbindung ausfallen. Für Einsteiger im Daytrading entscheidet deshalb nicht nur die Idee, sondern auch die Ausführung darüber, wie eine Position tatsächlich entsteht. Dieses Erklärstück zeigt drei typische Risiken und passende Gegenmaßnahmen, darunter serverseitige Stops.Wenn der Preis weiterläuftSlippage bezeichnet die Abweichung zwischen dem erwarteten und dem tatsächlich ausgeführten Preis. Sie entsteht, wenn sich Kurse während der Übermittlung verändern, die Liquidität dünn ist oder eine Order mehrere Preisstufen benötigt. Besonders bei Market-Orders und bei Stop-Orders in schnellen Bewegungen zählt nicht der zuletzt sichtbare Kurs, sondern der nächste verfügbare Preis.Eine Gegenmaßnahme ist die bewusste Wahl des Ordertyps: Eine Limit-Order begrenzt den maximalen Kauf- oder minimalen Verkaufspreis, kann dafür aber ganz oder teilweise unausgeführt bleiben. Zusätzlich helfen eine kleine Positionsgröße, das Meiden besonders hektischer Zeitfenster und ein Ausführungsprotokoll mit geplantem und tatsächlichem Preis. Slippage lässt sich verringern, aber nicht vollständig ausschließen.Wenn nur ein Teil ankommtBei einer Teilausführung wird nur ein Teil der gewünschten Kontrakte oder Einheiten ausgeführt. Der Rest kann offenbleiben, später zu einem anderen Preis ausgeführt oder nach den Orderregeln gelöscht werden. Dadurch weicht die tatsächliche Positionsgröße vom Plan ab: Das Risiko kann kleiner sein, aber auch länger unklar bleiben, wenn eine Restmenge unbeachtet im Markt liegt.Eine klare Gegenmaßnahme beginnt vor dem Start. Festzulegen ist, ob eine Teilfüllung akzeptiert wird, nach welcher Wartezeit die Restmenge gelöscht wird und wie der Schutz für den bereits ausgeführten Teil gesetzt wird. Nach jeder Ausführung gehören Menge, Durchschnittspreis, offene Restorder und zugehöriger Stop zur Kontrolle. Wer mit der kleinstmöglichen Kontraktgröße startet, macht diesen Ablauf überschaubarer. CFDs, Futures, Forex und Kryptowerte sind risikoreich; Risikobegrenzung und der Test im Demokonto gehören daher zum Lernprozess.Wenn die Verbindung abreißtEin Verbindungsabbruch verhindert zunächst den Blick auf den aktuellen Status und neue Eingriffe. Eine Position wird dadurch nicht automatisch geschlossen. Kritisch ist vielmehr die Unsicherheit: Wurde die Order angenommen, teilweise ausgeführt oder abgewiesen, und liegt der Schutz tatsächlich beim Handelssystem?Ein serverseitiger Stop-Loss wird nach der Annahme auf der entfernten Handelsinfrastruktur verwaltet und kann deshalb grundsätzlich auch ohne laufende lokale Verbindung ausgelöst werden. Das ist eine wichtige Gegenmaßnahme, aber keine Garantie für einen exakten Ausführungspreis; schnelle Bewegungen, Kurslücken oder fehlende Liquidität können weiterhin Slippage verursachen. Nicht jeder dynamische Trailing-Stop arbeitet serverseitig. Vor dem Echtgeldhandel sollte daher im Demokonto geprüft werden, wo Stop und Ziel gespeichert werden, was nach einer Unterbrechung passiert und wie der Status nach der Wiederverbindung abgeglichen wird.Ausführung beim Prize CatcherDiese drei Risiken betreffen auch ein Handelssystem mit vorgegebenen täglichen Marken. Der Prize Catcher ist ein Daytrading-Handelssystem, das der Trader und Entwickler Dominique Kahl für sein eigenes Trading entwickelt hat. In Kooperation mit trading-house wird es Kunden der trading-house.net AG kostenfrei angeboten, weil die trading-house.net AG die Nutzungskosten übernimmt.Dominique Kahl erstellt zweimal täglich konkrete Ein- und Ausstiegspunkte. Der Nutzer legt die Risikoparameter selbst fest, startet das System und kann es jederzeit stoppen. Für die Ausführung bedeutet das: Die Marke ersetzt nicht die Prüfung von Positionsgröße, Orderstatus, Teilausführung und Schutzauftrag. Vor dem Einsatz mit echtem Geld wird der Ablauf im Demokonto getestet und zunächst mit der kleinstmöglichen Kontraktgröße begonnen. Der Prize Catcher von Dominique Kahl kann zudem News-Trades automatisieren, bei denen Verzögerungen und Slippage besonders relevant sind.Kontrolle bleibt Teil des SystemsZur Transparenz gehören der direkte Kontakt zum Entwickler für konkrete Fragen und ein Chat mit anderen Tradern, die den Prize Catcher nutzen. Dominique Kahl verbindet langjährige Erfahrung an den Finanzmärkten mit kaufmännischer Ausbildung, BWL-Studium und Programmierkenntnissen für automatisierte Handelssysteme. Eine unverbindliche persönliche Präsentation ist über die Angebotsseite möglich; Fragen können zudem telefonisch unter +49 30 5900 9110 gestellt werden.Marken brauchen AusführungsregelnEin Handelssystem kann Zeit sparen und eine vorab definierte Ausführung konsequenter machen. Es nimmt dem Nutzer aber weder die Prüfung des Orderstatus noch das eigene Risikomanagement ab. Für Einsteiger ist ein System wie der Prize Catcher vor allem dann nachvollziehbar, wenn zuerst im Demokonto getestet, mit kleiner Größe gearbeitet und für Slippage, Teilfüllungen sowie Verbindungsabbrüche ein konkreter Notfallplan festgelegt wird.Prize Catcher kennenlernen und Präsentationstermin vereinbarenHinweis: Der Prize Catcher wird vom unabhängigen Entwickler Dominique Kahl bereitgestellt; die trading-house.net AG übernimmt die Nutzungskosten, sodass das System für ihre Kunden kostenfrei ist. Der Handel erfolgt über ein Handelskonto bei einem Partner-Broker. CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 56 Prozent und 82,08 Prozent der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit den Partner-Brokern der trading-house.net AG. AD HOC NEWS ist eine Tochtergesellschaft des trading-house.net Konzerns. Dieser Beitrag dient der Information und Bildung, ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten. Der Handel mit Hebelprodukten, CFDs und Kryptowerten ist mit hohen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.