09.04.2026 - 08:00 Uhr

Von Exploration zur Produktion: Australiens Goldexplorer treiben Projekte voran

Miningscout / DE0000000022

Goldexploration ist in Zeiten hoher Goldpreise ein lohnendes Geschäft. Besonders Projekte, die rasch die Produktion erreichen können, stehen bei Investoren hoch im Kurs. Australische Goldexplorer stechen in diesem Jahr mit einer Vielzahl von Machbarkeitsstudien hervor. Barton Gold (ISIN: AU0000153215, WKN: A3DJY0) etwa hat Ende März ein gut 8.000 Meter umfassendes Bohrprogramm auf seinem Challenger-Goldprojekt in Südaustralien abgeschlossen. Derzeit läuft ein knapp 1.500 Meter umfassendes Diamantbohrprogramm zur Grubenplanung und metallurgischen Optimierung. Das eigentliche Ziel ist jedoch die Erstellung einer Machbarkeitsstudie (DFS) für das Projekt. Barton Gold: DFS-Konzept zur Kosten- und Risikominimierung Das Konzept der DFS sieht einen anfänglichen Basisbetrieb über 3–4 Jahre vor, bei dem ausschließlich historisches, hochgradiges Haldenmaterial sowie begrenzte, oberflächennahe Materialien genutzt werden. Das Konzept zielt darauf ab, die technischen Risiken und Kosten eines etwaigen Untertagebetriebs auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Nach der DFS soll die Umwandlung der Mineralisierung in die JORC-Klassifizierung „Indicated“ und anschließend in Erzreserven erfolgen. Das laut der letzten Mineralressourcenschätzung 313.000 Goldunzen schwere Projekt soll dadurch so schnell und kostengünstig wie möglich an den Markt gebracht werden. „Die beträchtliche Goldmineralisierung im Abbaugebiet Challenger sowie in oberflächennahen Schichten bietet ideale Voraussetzungen für einen ersten Basisbetrieb, der eine Produktionswiederaufnahme mit geringerem Risikoprofil ermöglicht und gleichzeitig die Entwicklungsoptionen für die Untertagebaustätten Challenger, Tarcoola, Tolmer und Wudinna maximiert“, erläutert Barton-CEO Alexander Scanlon zur Situation. Barton Gold ist nicht der einzige australische Goldexplorer, der in diesen Tagen mit Hochdruck an einer Machbarkeitsstudie arbeitet. Die Studien gelten als zentraler Meilenstein auf dem Weg von der Exploration zur Produktion, die jeder Akteur bei Goldpreisen nahe 5.000 USD pro Feinunze so rasch wie möglich aufnehmen will. Australiens Goldexplorer forcieren Übergang zur Produktion Lunnon Metals etwa legte im Januar eine Machbarkeitsstudie für die Lady Herial Goldlagerstätte auf dem Kambalda Gold- und Nickelprojekt in Westaustralien vor. Die Zonenausprägung einer sehr flachen, hochgradigen und mächtigen Goldlagerstätte bietet der Studie zufolge das Potenzial für ein Tagebauprojekt mit kurzer Lebensdauer, hoher Qualität und geringem Abbauverhältnis. Bei Goldpreisen von 6.250 AUD pro Unze wird ein freier operativer Cashflow von 40,4 Mio. AUD attestiert. Brightstar Resources legte Ende Januar eine Machbarkeitsstudie für das Goldfields Hub Projekt in Westaustralien vor. Die Studie sieht einen (nicht diskontierten) Free Cashflow vor Steuern in Höhe von 1,0 Mrd. USD, einen NPV (8 %) von 606 Mio. USD und einen IRR von 74 % – bezogen auf das Basisszenario mit einem Goldpreis von 6.000 AUD. Sunshine Metals präsentierte im Februar eine Scoping Studie für einen anfänglichen Tagebau und Untertagebau in Liontown, einem Teil des Ravenswood-Konsolidierungsprojekts in Nord-Queensland. Die Studie skizziert ein initiales Produktionsziel von ca. 75.000 Unzen Gold bei 2,96 Gramm Gold pro Tonne und 654.000 Unzen Silber bei 25,73 Gramm Silber pro Tonne. Bei Metallpreisen von 6.500 AUD für Gold und 100 AUD für Silber ergibt sich ein operativer Netto-Cashflow von 162,7 Mio. AUD. Das Produktionsziel dürfte im April im Zuge eines Ressourcenupdates noch erweitert werden. Godolphin Resources veröffentlichte im Februar eine Scoping-Studie für das Lewis Ponds Projekt 15 km östlich von Orange im Osten des Landes gelegen. Gegenstand der Studie ist die Planung eines Tagebau- und Untertagebergwerks mit einer anfänglichen Betriebsdauer von 12 Jahren bei einem Durchsatz von 1,25 Mio. Tonnen pro Jahr. Im Basisszenario mit Goldpreisen von 3.700 USD und Silberpreisen von 55 USD liegt der NPV (7,5 %) demnach bei 481 Mio. AUD vor Steuern, der IRR bei 24 %. Barton Gold: Eigene Mühle verbessert Entwicklungsoptionen Barton Gold will seine Machbarkeitsstudie ebenfalls schnellstmöglich abschließen. Man rechnet damit, dass im April und Mai dafür weitere Bohrergebnisse veröffentlicht werden. Die Bedeutung der hauseigenen Central Gawler Mill (CGM), die direkt an das Challenger Projekt grenzt, wird dabei betont. Die Wiederinbetriebnahme soll die Entwicklungsoptionen für die Erweiterungsprojekte Tarcoola, Wudinna und Tolmer erheblich verbessern, die alle potenziell über die CGM verarbeitet werden könnten. Die Aktie des Unternehmens hat in den letzten zwölf Monaten um 280 % zugelegt, denn Goldexplorer in zeitlicher Schlagdistanz zur Produktion (die bereits 2026 starten könnte) sind bei Investoren sehr gefragt. In einem weiterhin freundlichen Umfeld für Edelmetalle und bei anhaltenden Explorationserfolgen erscheint die gegenwärtige Marktkapitalisierung von gut 126 Mio. EUR aber noch deutlich steigerungsfähig. Weitere Informationen zu Barton Gold finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de: https://www.miningscout.de/minenaktien/barton-gold-holdings-limited/ Unternehmensdaten:Barton Gold Holdings Ltd.WKN: A3DJY0ISIN: AU0000153215Webseite: www.bartongold.com.au Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte Die hier angebotene Berichterstattung stellt keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar und ist weder explizit noch implizit als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die hanseatic stock publishing UG und ihre Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Berichterstattung dient ausschließlich der Leserinformation und stellt zu keinem Zeitpunkt eine Handlungsaufforderung dar. 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