29.10.2026 - 13:00 Uhr

Berlin: SPD-Chef Krach fordert härteren Kurs gegen Kriminelle

Der Berliner SPD-Chef verlangt einen entschiedeneren Umgang mit Organisierter Kriminalität und mutmaßlichen Terrorunterstützern. Zugleich erhöht er den politischen Druck auf die Linke und ihre Spitzenkandidatin Elif Eralp.

Krach fordert in Berlin härteres Vorgehen gegen KriminelleDer Berliner SPD-Chef und Spitzenkandidat Steffen Krach fordert einen härteren Kurs gegen Kriminelle und mutmaßliche Terrorunterstützer in Berlin. Anlass ist die Berichterstattung über die Sorge der Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp vor mutmaßlichen Terrorunterstützern.SPD-Chef verlangt klare Haltung„Berlins Sicherheit steht an oberster Stelle und es ist völlig klar, dass wir mit voller Härte gegen Organisierte Kriminalität und Terrorunterstützer vorgehen müssen“, sagte Krach der „Welt“.Er kündigte zugleich an, Polizei und Verfassungsschutz zu stärken. Diese Klarheit erwarte er von allen politisch Verantwortlichen, sagte Krach.Forderung richtet sich auch an die LinkeWer Berlin regieren wolle, müsse Gefahren deutlich benennen und die Stadt vor ihnen schützen. Krach erklärte zudem: „Weder Clan-Bosse noch ein Ibrahim Ibrahim dürfen in Berlin was zu sagen haben.“Mit den Aussagen nimmt der SPD-Landeschef die Linke indirekt in die Pflicht. Hintergrund ist die jüngste Berichterstattung, wonach sich Elif Eralp vor mutmaßlichen Terrorunterstützern fürchten soll. Die Sicherheitsdebatte fällt in Berlin in eine politisch angespannte Phase. Krach verbindet den Schutz vor Organisierter Kriminalität und mutmaßlichen Terrorunterstützern mit der Forderung nach einer stärkeren Rolle von Polizei und Verfassungsschutz. Damit macht er Sicherheitspolitik zu einem zentralen Abgrenzungsthema gegenüber der Linken.Auslöser ist die Berichterstattung über Elif Eralps geäußerte Sorge vor mutmaßlichen Terrorunterstützern. Die Debatte berührt damit mehrere Ebenen: den Schutz politisch exponierter Personen, den Umgang mit extremistischen Netzwerken und die Frage, welche politischen Kontakte und Positionen von Parteien akzeptiert werden.Politische Folgen für BerlinFür die Berliner SPD schafft Krach mit seiner Forderung ein klares sicherheitspolitisches Profil. Zugleich erhöht der Vorstoß den Druck auf die Linke, Gefahren im eigenen politischen Umfeld eindeutig zu benennen und sich von Unterstützern terroristischer Organisationen abzugrenzen. Für die künftige Regierungsbildung kann der Umgang mit innerer Sicherheit damit zu einer entscheidenden Konfliktlinie werden.Die konkrete Bedeutung für die Berliner Bevölkerung liegt vor allem in der angekündigten Stärkung der Sicherheitsbehörden und in der politischen Prioritätensetzung. Ob daraus neue Maßnahmen, zusätzliche Ressourcen oder veränderte politische Vereinbarungen folgen, bleibt den weiteren Entscheidungen der Verantwortlichen vorbehalten. Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragentaz: „Bericht des 'Spiegels': Elif Eralp hat Angst“ (29.10.2026)Der Beitrag stellt Eralps Sorge um die Sicherheit ihrer Familie in den Mittelpunkt und ordnet Krachs Reaktion als politische Bestätigung des Berichts ein. Damit liegt der Schwerpunkt stärker auf Eralps persönlicher Gefährdung und der politischen Auseinandersetzung als auf konkreten neuen Sicherheitsmaßnahmen.Stern: „Elif Eralp und ihre Familie fürchten sich vor Terrorunterstützern“ (29.10.2026)Der Artikel beschreibt die Sorge Eralps und ihrer Familie vor Terrorunterstützern. Gemeinsam ist den Beiträgen der Bezug auf die Sicherheitsbedenken; unterschiedliche Schwerpunkte liegen in der persönlichen Perspektive und in Krachs daraus abgeleiteter Forderung nach einem härteren politischen Kurs.Die Berichte verbinden Eralps Sicherheitsbedenken mit der Berliner Debatte über Extremismus und politische Verantwortung. Offen bleibt, welche konkreten Konsequenzen die Forderungen für Sicherheitsbehörden und mögliche politische Bündnisse haben.