25.10.2026 - 17:43 Uhr

Hoffenheim schlägt Leverkusen mit 3:0 und klettert auf Rang zehn

Die TSG 1899 Hoffenheim entscheidet das Duell erst in der Schlussphase für sich. Leverkusen bleibt trotz der Niederlage auf Rang vier, während die Gastgeber auf Platz zehn klettern.

Hoffenheim schlägt Leverkusen am siebten SpieltagDie TSG 1899 Hoffenheim hat Bayer 04 Leverkusen am siebten Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga mit 3:0 besiegt. Die Gastgeber erzielten alle drei Treffer in der Schlussphase und kletterten dadurch auf den zehnten Tabellenplatz.Kramaric trifft vom PunktIn der 79. Minute brachte Andrej Kramaric Hoffenheim per Elfmeter in Führung. Den Strafstoß hatte ein VAR-Einsatz ausgelöst, nachdem Hoffenheims Fisnik Asllani im Luftduell mit Bayers Edmond Tapsoba im Strafraum zu Fall gekommen war.Prass erhöht trotz PlatzverweisAlexander Prass baute den Vorsprung in der 89. Minute aus. Zuvor waren Bayers Loic Badé und Hoffenheims Max Moerstedt im Mittelfeld mit den Köpfen zusammengestoßen; das Spiel lief weiter und der Ball gelangte zu Prass, der hoch ins Tor traf.Beim Jubel zog Prass sein Trikot aus und sah dafür die Gelb-Rote Karte. In der siebten Minute der Nachspielzeit sorgte Moerstedt für den Endstand, nachdem Kramaric den Ball aus der Drehung an die Latte gechippt hatte.Leverkusen bleibt VierterHoffenheim verbessert sich mit dem Sieg auf Rang zehn. Leverkusen bleibt trotz der Niederlage Vierter. Der 3:0-Erfolg verschiebt die Ausgangslage beider Mannschaften nach dem siebten Spieltag deutlich. Hoffenheim verbessert sich auf Rang zehn und erhält durch den klaren Heimsieg wichtige Punkte für den weiteren Saisonverlauf. Leverkusen bleibt trotz der Niederlage Vierter, verliert aber im direkten Vergleich drei Zähler und muss die Partie als Rückschlag einordnen.Entscheidend wurde die Begegnung erst in der Schlussphase. Der von Andrej Kramaric verwandelte Strafstoß in der 79. Minute öffnete Hoffenheim den Weg zum Sieg, ehe Alexander Prass und Max Moerstedt in der Nachspielzeit für die endgültige Entscheidung sorgten. Die späten Treffer erklären zugleich die deutliche Höhe des Ergebnisses.Späte Tore prägen das SpielFür Hoffenheim war die Partie zudem ein Beleg für die Bedeutung von Standardsituationen, konsequentem Nachsetzen und Kramarics individueller Qualität. Leverkusen muss dagegen analysieren, warum die Mannschaft nach dem Rückstand keine Antwort fand und in den letzten Minuten noch zwei weitere Gegentore kassierte. Der Tabellenstand bleibt für beide Teams zunächst unverändert im oberen beziehungsweise mittleren Bereich, doch die Formkurve des Spieltags spricht klar für die Gastgeber.Vor der Bundesliga-Partie hatten beide Klubs bereits internationale Aufgaben zu bewältigen. Diese zusätzliche Belastung gehört zum Saisonkontext, ändert aber nichts am Ergebnis in Sinsheim: Hoffenheim nutzte seine Chancen in der Schlussphase konsequenter und setzte sich mit drei Toren Abstand durch.